PINN: Prozessorientiertes Ideen- und Innovationsmanagement

Unter dem Begriff PINN fassen wir Philosophie/Haltung, daraus abgeleitet Methodik und Vorgehensweise und schlussendlich die zielgerichtete Werkzeugunterstützung zusammen.

Gemeinsam mit uns erreichen Sie in wenigen Wochen eine täglich gelebte Verbesserungskultur, bei der fast alle Ihrer Kolleginnen und Kollegen zwanglos mit Freude jeden Tag die Organisation voran bringen. Zwanglos heißt in diesem Fall, dass nur mitmacht wer mitmachen will und trotzdem oder gerade deshalb Ihr Unternehmen von außen betrachtet Quantensprünge im Hinblick auf Stabilität (Prozesse), Effizienz (Know-how), Kundenzufriedenheit (Serviceorientierung), Alleinstellungsmerkmale und neue (vielleicht sogar disruptive/innovative) Lösungen macht. Einfach so - das heißt Sie haben dafür mit uns so gut wie nichts tun müssen oder besser: dürfen.

Kurz:
Sie werden sich fragen, warum Sie diesen Veränderungsprozess nicht schon vor Jahren angestoßen haben und gehen häufiger mit Vorfreude auf die Rückkehr in Urlaub. Ganz ohne die Befürchtung, dass schlimme Dinge in Ihrer Abwesenheit passieren könnten oder gar werden.

Die Kurzfassung?

Im Grunde helfen wir dabei, vieles von dem, was Nichts oder gar Falsches bewirkt zu unterlassen und stattdessen nur noch das zu tun, was wirklich das Schwungrad in Gang setzt. Und das ist dann plötzlich gar nicht mehr so viel: gemeinsam mit Ihnen tun wir weit weniger als Sie sonst von Beratern, Coaches/Trainern, Moderatoren, Mediatoren usw. gewohnt sind. Aber wir tun das Richtige - und das wird viel verändern. Versprochen.

Zu unkonkret?

Hier einige Begriffe, die abgeleitet aus der Philosophie, das Zielszenario, welches Sie mit uns in wenigen Wochen(!) erreichen, umschreiben:

  • Freiwilligkeit und Eigenantrieb
  • Transparenz und darauf aufbauend: Verbindlichkeit
  • Kontinuierliche Verbesserung von innen heraus. „Irgendwie“ sind Sie da reingerutscht - von ganz alleine…
  • Fach- und Führungskräfte, die an einem Strang ziehen… endlich
  • Innovationen finden zu Ihnen. Einfach so.

Mehr Hinweise auf unser Vorgehen finden Sie in verschiedenen Artikeln, welche relevante Glaubenssätze und Annahmen im weitreichenden Themenkomplex „wirklich täglich gelebte Verbesserungskultur“ aufgreifen und sicher auch in Frage stellen.

Das sagt aber immer noch nicht aus, wie wir nun konkret vorgehen?

Ganz genau! Ihre Offenheit und Ihr Mut, mit uns in Kontakt zu treten um das herauszufinden, ist bereits einer der wenigen richtigen Schritte auf dem Weg zu einem wahrhaft innovativen Unternehmen und damit Bestandteil unserer Methodik (ganz ohne Marketing-Blabla).

IT = Information Technology. Nicht Process Technology(!).

Als solche ist zentrale Aufgabe der Verbesserungsplattform (Software) „PINN“, die nötige Transparenz und damit Verbindlichkeit der täglich gelebten Verbesserungskultur zu schaffen. Wesentliche Aspekte um dieses zugegeben hoch gesteckte Ziel (welches aber gar nicht so unerreichbar ist, wenn man ein positives Menschenbild zugrunde legt) zu erreichen sind hierbei:

  • Themenzentrik statt Egozentrik, d. h. Ideen finden Köpfe, nicht anders herum
  • Geschützte Räume zur Entwicklung von Ideen
  • Ausarbeitung und Erarbeitung von Ideen und Problemen
  • Nudging und Gamification für ein konstruktives Miteinander von Anfang an

Und zuletzt der fast wichtigste Aspekt: Konzentration auf das Wesentliche, was zur Einfachheit führt.

Am Ende ist die Innovationsplattform trotzdem nur ein Tool. Ein (wichtiger) Baustein. Innovation wird von Menschen gemacht. PINN unterstützt als unersetzlicher integraler Baustein im Einklang mit Philosophie und Vorgehensweise dabei.

Social Collaboration

Social Collaboration-Lösungen versprechen viel: tolles Miteinander, kreative Kommunikation und hierarchiefreies Denken und Handeln. Dieses Versprechen können derartige Lösungen allerdings nicht halten, da diese zwangsläufig aufgrund dem Social Software innewohnenden Universalwerkzeugcharakter und den daraus resultierenden Funktionen und Mechanismen, den Fokus automatisch auf die jeweilige Community und die sich darin befindlichen Individuen legen müssen. Die damit einhergehende Egozentrik des Einzelnen und der Gruppe ist kontraproduktiv für die gemeinsame konkrete Weiterentwicklung von Themen. Die Gruppe und deren Mitglieder stehen sich dann sprichwörtlich selbst im Weg. Erkennbar wird dies an Stilblüten, welche wir aus der nicht-digitalen teilweise ebenfalls egozentrischen Arbeitswelt schon kennen: Ränkespielchen, versuchte Profilierung, Intransparenzen, verfrühte Erfolgsmeldungen, unverbindliche Aussagen und schlussendlich die sprichwörtliche Versandung zunächst interessant wirkender, „gehypter“ Themen.

Um diesem Szenario entgegen zu wirken, wurde bei der Gestaltung von PINN besonders viel Wert auf Themenzentrik, geschützte Räume, vollumfängliche Transparenz und gleichzeitige Beibehaltung kollaborativer Elemente und Funktionen (wo sinnvoll und nicht kontraproduktiv) gelegt. Auf diese Weise fördert die Plattform die Eigeninitiative und dämmt egozentrische Fehlentwicklungen erfolgreich ein.

Workflow-Management-Systeme

Ideenprozess, Innovationsprozess, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Entscheidungsprozess etc.

Schnell ist die Versuchung nahe, nötige IT- und Softwareentwicklungskompetenz vorausgesetzt, ein WFMS (am besten gleich vollumfänglich analog der Definition der WfMC) für ein Ideenmanagement zu realisieren. Schließlich können Workflow-Automatisierung und qualitätssichernde Maßnahmen, welche hinlänglich aus dem Prozessmanagement bekannt sind, auch im Ideenmanagement nur zweckdienlich sein. So der Trugschluß. Letztlich wird bei der Planung des „idealen“ Ablaufs von der Idee (oder gar vom Problem) bis zur Lösung/Umsetzung ein derart enges Korsett geschnürt, dass fast schon zwangsläufig Ideen bevorzugt werden, welche gut zum vordefinierten Prozess passen und entsprechendes „Erfolgs-Reporting“ ermöglichen. Disruptive Ideen, welche zu echten Innovationen führen würden, aber zumeist eben furchtbar unangenehm nicht zu den geplanten Prozessen passen (das ist die ureigenste Eigenschaft von Disruptionen) werden dann vernachlässigt oder im Keim erstickt.

Ideen und insbesondere Innovationen/Disruptionen sind schon in der Findungsphase Projekte und lassen sich prozessual am besten stützen, indem seitens Prozessmanagement-Know-how lediglich Standards bereit gestellt werden. Wie zum Beispiel Vorlagen, Best Practice Beispiele etc. Eine vernünftige Plattform für Kreativ„prozesse“ berücksichtigt die Projektartigkeit der jeweiligen Themen und vermeidet Automatisierung als Synonym für Kastration und Einengung weitestmöglich.

Oder haben Sie schon einmal ein Projekt erlebt, bei dem alles ganz genau nach Plan lief? Lesen Sie dazu auch weiterführende Artikel im Themenbereich.